Freiberg/Sachsen meets Freiberg/Oberfranken
Zum bereits 3. Mal besuchte der “Kinder und Jugendtreff Wasserberg” aus Freiberg/Sachsen das etwas kleinere aber dennoch äusserst attraktive Freiberg bei Ebensfeld. Ziel war auch diesmal wieder die “Annelies und der Gerd” beim “Alten Fritz”.
Was hat nun die Wasserwacht Staffelstein mit all dem zu tun? Nun, im letzten Jahr veranstaltete man gemeinsam eine Bootstour auf dem Main, von Hausen nach Ebensfeld. In diesem Jahr klappte es nun aus Zeitgründen leider nicht aber dennoch verbrachte man gemeinsam einige vergnügte Stunden.
Interessant an dieser Geschichte ist eigentlich die Entstehung des Ganzen. Hier zwei Presseberichte der “Freien Presse” aus Freiberg/Sachsen:
27. Juni 2001
Die Serie “Sieben Schwestern hat die Stadt ” aus der “Freien Presse” von 1999 findet auch heute noch ein Echo. Darin ging es um die anderen Freibergs in Deutschland. Höhepunkt der Aktion war ein Aufruf an alle Freiberger, die “Schwestern” zu besuchen. Ein Freiberger fuhr beispielsweise alle Freibergs mit dem Fahrrad ab, eine zehnköpfige Jugendgruppe aus dem PI-Haus brach zu einer abenteuerlichen “Tour de Freiberg” auf. Dabei kam im kleinen Freiberg, Ortsteil von Ebensfeld bei Coburg, ein Kontakt zustande der nicht wieder abriß. Dort erwies sich das Ehepaar Wohnig im Spieletreff “Zum Alten Fritz” als besonders herzlicher Gastgeber für junge Leute. Nun fährt vom 1. bis 5. Juli schon die dritte Jugendfreizeit aus dem hiesigen Freiberg zum “Alten Fritz”. Über das städtische Kinder und Jugendkontaktbüro fahren elf Jugendliche nach Freiberg/Ebensfeld. Sie pflegen den Kontakt zum Alten Fritz weiter, weil er kein alter Hut ist. (UK)
“Freiberg-eine unendliche Geschichte”
1999 war es die “Freie Presse”, die unter der Überschrift “Sieben Schwestern hat unsere Stadt ” eine Serie veröffentlichte, die mit viel Interesse verfolgt wurde. Dabei wollte man es nicht bewenden lassen, es folgte der Aufruf an alle Freiberger Bürger, mit einer Stempelliste hinauszuziehen und unsere Freiberger Schwestern zu besuchen.
Daß dies auch Ansporn für die Freiberger Jugend sein kann, bewies das “Pi. Haus” mit seiner “Tour der Freiberg”. Welches Ausmaß diese schöne Geschichte annehmen würde, ahnte dabei wohl noch niemand. Aus zahlreichen herzlichen Begegnungen, teilweise unter abenteuerlichen Umständen, gepaart mit unkonventionellen Übernachtungsmöglichkeiten, kristallisierte sich eine Begegnung besonders heraus. Es war ein Freiberg – kaum zu finden und von manchem nur als Ortsteil belächelt – Freiberg / Ebensfeld bei Coburg! Durch den “ersten Kontakt” animiert, startete schon im Sommer ‘99 die nächste Freiberger Jugendgruppe, um eben diese “Schwester” zu besuchen. Als besonders herzlicher Gastgeber erwies sich das Ehepaar Wohnig im Spieletreff “Zum Alten Fritz”. Mit ihrer warmherzigen, gleichsam urig wie originellen Art wussten sie noch jede Jugendgruppe für sich zu gewinnen, unabhängig vom Alter, Auftreten oder gar Orientierung. Wen wundert es da noch, daß in diesem Sommer schon die dritte Jugendfreizeit Station im “Alten Fritz” macht? Initiiert vom städtischen Kinder- und Jugendkontaktbüro fahren 11 Jugendliche vom 1. bis 5. Juli nach Freiberg/Ebensfeld, um den Kontakt weiter zu vertiefen und schöne Ferientage zu erleben. Wir, die Jugendsozialarbeiter der Stadt Freiberg empfinden dies darüber hinaus als gute Gelegenheit, Begegnungen zwischen “Ost” und “West”, “Jung” und “Alt” oder einfach nur Freiberg und Freiberg zu ermöglichen. Und, nebenbei gesagt, war dies nicht auch das Ansinnen der Aktion “Sieben Schwestern hat unsere Stadt”?






