Wasserwachtkinder hatten viel Spaß

20 Mädchen und Jungen verbrachten drei ausgefüllte Tage

Die beiden Jugendleiterinnen Elke Krausa und Christel Scholz luden die Kindergruppe der Wasserwacht Bad Staffelstein zu einem langen Wochenende in das Pfadfinderhaus in Fornbach bei Rödental ein. Nach dem Eintreffen am Freitagnachmittag begann man mit dem Einrichten des Quartiers für drei Tage. In den Mehrbettzimmern konnte sich jeder seinen Lieblingsplatz erobern. Anschließend wurde das großräumige Außengelände besichtigt. Während die Küchenmannschaft das warme Abendgericht zubereitete, wurden draußen verschiedene Spiele angeboten. Fußball war natürlich der Knüller. Thema der ersten Theoriestunde war Funkausbildung bei den Rettungsdiensten. Warum brauche ich Funk, wie wende ich die Geräte an und was bringt uns eigentlich ein Funkgerät. Praktische Übungen folgten dem theoretischen Teil. In der Zwischenzeit warteten die Nudeln mit Fleischsoße schon auf die hungrigen Jungwasserwachtler und das Küchenteam versorgte alle. Nach dem Essen wurde der Ablauf der kommenden Tage durchgesprochen. Die Helfer Julia Kestel, Konrad Hauptmann, Reinhold Schiegel , Carsten Beume und Nikolai Wendler unterstützten jeweils ihres Fachbereichs entsprechend die Jugendleitung. Nach dem Essen waren noch einige Spiele angesagt, bevor am Grillplatz das große Lagerfeuer entzündet wurde. Mit Lieder singen und Gequatsche ging der Abend dem Ende entgegen und es war Zeit für Nachtruhe. Samstag nach dem Frühstück konnten sich die Teilnehmer selber ihre Freizeit gestalten. Nach einem schmackhaften Geschnetzelten mit Reis kam wieder was für die Ausbildung. Konrad Hauptmann übte einige Knoten ein, die für Taucher und Bootsführer zum Alltag gehören. Danach folgte spielerisch das Umgehen mit einer Leine, die einem Taucher unter Wasser die Richtung vom Leinenführer zeigt. Dazu bekamen die Kinder eine abgedunkelte Taucherbrille auf und der Leinenführer gab die Richtung an. Anschließend standen Spiele wie Sackhüpfen, Eierlauf mit Hindernissen, Stelzenlauf, Fussball und Federball auf dem Plan. Da war für jeden was dabei. Nach dem Abendessen traf sich die Mannschaft wieder beim Lagerfeuer. Die Anlage hat einen herrlichen überdachten Feuerplatz mit einem nach oben verlaufenden Sitzrund. Da kann man auch bei Regen oder schlechtem Wetter den Abend am romantischen Feuer verbringen. Keine Langeweile kam bei anschließenden Geschicklichkeitsspielen auf. Etwas Lernen war auch noch auf dem Programm. In Luftballons waren verschiedene Aufgaben versteckt, die Erste Hilfe, Knotenkunde, Allgemeiner Rettungsdienst und Wasserwachts Angelegenheiten betrafen. Diese mussten dann in Gruppenarbeit gelöst werden. So ging ein langer Tag zu Ende. Sonntag Vormittag war allgemeines Aufräumen und Sauber machen Pflicht. Bis zum Mittagessen stand die Zeit zur freien Verfügung. Am Nachmittag ging dann das Wochenende mit dem Abholen durch die Eltern zu Ende.